Interkulturelles Training: Fit für die internationale Karriere

Kursinformationen

Datum
  • Donnerstag, 16. November 2017,
    09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
    (Basel)
  • Freitag, 17. November 2017,
    09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
    (Mulhouse)
  • Anmeldebeginn
    02.08.2017, 09:00 Uhr
    Anmeldeschluss
    16.10.2017
    Kosten
    Dieser Kurs ist kostenfrei und Doktorierenden und Postdocs der Universität Basel sowie dem European Campus (Universität Freiburg in Deutschland, Strassburg, Mulhouse/Colmar und das Institut für Technologie in Karlsruhe (KIT)) vorbehalten (mind. 6 bis max. 12 Personen). Reisekosten nach Basel können unter www.unibas.ch/de/Studium/Mobilitaet/Mobilitaet-Region/Eucor/Eucor-Out-Going zurückerstattet werden.
    Dozierende
    Maria Wedekind
    Vera Sauter
    Anrechenbar
    1 ECTS
    Veranstaltet durch

    European Campus
    Kontakt in Basel: Dr. Miriam Valerie Ronsdorf
    miriam.ronsdorf@unibas.ch

    in Zusammenarbeit mit

    Graduate Center
    Transferable Skills Program
    grace@unibas.ch
    GRACE Homepage

    Ziele

    Ob bei der Arbeit in einer globalen Firma oder interkulturellem Team, der Betreuung von Studenten und Doktoranden aus verschiedenen Kulturen an der eigenen Universität oder Institution, bei der Forschung in einer anderen Kultur, oder dem Austausch mit Wissenschaftlern von anderen Universitäten oder aus anderen Disziplinen, sind interkulturelle Kompetenzen wegweisend.

    Der Workshops hat eine trinationale Ausrichtung, die besonders die Schweiz, Frankreich und Deutschland in den Blick nimmt. Um diesen trinationalen Schwerpunkt noch weiter zu fördern, wird dieser Workshop in Kooperation mit NovaTris, dem Zentrum für grenzüberschreitenden Kompetenzen der Université de Haute-Alsace, angeboten und der zweite Workshoptag in Mulhouse stattfinden.
    Das Leben, Arbeiten und Studieren in einer Grenzregion verlangt vielfältige soziale, persönliche und kommunikative Fähigkeiten, die in diesem Workshop aufgebaut und weiterentwickelt werden können. Dabei werden drei Ebenen von interkultureller Kompetenz angesprochen. Zum einen wird den Teilnehmer/Innen ein Basiswissen über „Kultur“ und den Einfluss von „Kultur“ auf verschiedene Lebensbereiche vermittelt, beispielsweise die Kommunikation oder auch Konfliktlösung. Zum anderen werden sie für interkulturelle Prozesse sensibilisiert und darüber hinaus dazu befähigt sich eigenständige Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

    Neben der Wissensebene, die sich auch mit den verschiedenen Unternehmenskulturen der drei Ländern befasst, stehen die Selbsterkenntnis der eigenen kulturellen „Brille“ und der eigenen Identität, sowie die Arbeit an eigenen Fallbeispielen im Vordergrund dieses Workshops. Aus diesem Grund nehmen aktive Elemente und Methoden, wie beispielsweise interkulturelle Simulationen, interkulturelle Kommunikationsübungen und Rollenspiele, die den Umgang mit verschiedenen Regeln oder auch mit Vorurteilen und Stereotypen trainieren, einen großen Teil des Workshops ein, getreu dem Motto: „Erzähle mir und ich vergesse. Zeige mir und ich erinnere. Lass es mich tun und ich verstehe.“ (Konfuzius, chinesischer Philosoph 551-479 v.Chr.)

    Die Kurssprache wird deutsch sein, aber wir möchten gerne auch englisch- und französischsprachige Interessenten zu einer Teilnahme ermutigen, die Grundkenntnisse in Deutsch haben.

    Kursinhalte

    • Grenzregion Schweiz/Frankreich/Deutschland

    • Die eigene „kulturelle/disziplinäre Brille“ - Wie sehe ich die Welt?

    • Geänderte Spielregeln – Umgang mit Unterschieden und Gemeinsamkeiten

    • Umgang mit Vorurteilen und Stereotypen

    • Die Kunst der interkulturellen Kommunikation

    • Reflexion eigener interkultureller Konflikte

    Form

    • Fachliche Inputs

    • Interkulturelle Simulationen und Rollenspiele (als Gruppenarbeit)

    • Interkulturelle Kommunikationsübungen (als Gruppenarbeit)

    • Bearbeitung kritischer Fallbeispiele

    • Plenumsdiskussionen

    Adressatinnen und Adressaten

    Doktorierende und Postdocs (Universität Basel sowie aus weiteren Universitäten des European Campus)

    Voraussetzungen

    Doktorierende und Postdocs (Universität Basel sowie aus weiteren Universitäten des European Campus: Universität Freiburg in Deutschland, Strassburg, Mulhouse/Colmar und das Institut für Technologie in Karlsruhe (KIT)), die ihren interkulturellen Erfahrungsschatz erweitern möchten und sich somit eine der Schlüsselqualifikationen auch in der modernen Arbeitswelt aneignen möchten, die sich für interkulturelle Themen und Kontexte interessieren, sich auf einen Auslandsaufenthalt vorbereiten oder nach der Rückkehr diesen reflektieren möchten.

    Informationen zu den Dozierenden

    Vera Sauter, Direktorin NovaTris - Centre de compétences transfrontalières Université Haute-Alsace

    Maria Wedekind , M.A. Religionswissenschaft und zertifizierte interkulturelle Trainerin

    Leistungsspektrum / Workload

    1 ECTS/ 25 Stunden -> Vorbereitung 5 Stunden, Kontaktzeit 16 Stunden, Nachbereitung 4 Stunden. (1 ECTS entspricht ca. 25 - 30 Arbeitsstunden.)

    Besonderheiten

    Die Kursplätze werden nach Eingang der Anmeldung vergeben.Die Teilnahme an dem gewählten Kurs ist fest einzuplanen, denn die Anmeldung verpflichtet zur Teilnahme an dem gesamten Kurs. Bei Verhinderung muss eine Absage bis spätestens fünf Arbeitstage vor Kursbeginn erfolgen, so dass Personen auf der Warteliste nachrücken können. Kursteilnehmende, welche sich später als fünf Abreitstage abmelden, unentschuldigt fehlen oder den Kurs unbegründet unvollständig besuchen, werden für die Dauer von einem Semester aus Gründen der Fairness bei der Anmeldung nicht berücksichtigt. Weitere Informationen finden Sie auf der Transferable Skills Homepage.

    Ort

    Universitätsbibliothek Basel (UB) Schönbeinstrasse 18-20, 4056 Basel

    Raum 306, ACHTUNG: 2. Tag in Mulhouse, Campus Fonderie, 16 rue de la Fonderie
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